Schlaflos in Freiburg

 

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Schlaflos in FreiburgAlter: 22
Beruf: Programmierer
Status: SCHWUHHHHL
aktuelles Lebensziel:
Mit Kühen reden können
Bester Song zZ:
Zero 7 - In the Waiting Line
beste TV Sendung zZ:
Karambolage @ arte




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Sonstiges Zeugs


Name it, rate it, tune it, print it, scan it, send it, fax - rename it


Warum gibt es heutzutage nur noch diese hochtechnisierten Scan-Print Kopierer? Mit Netzwerkanschluss, Fax, e-Mail, PDFing, etc.? Ich nenne sie Langweiligkeitskopierer - denn sie haben es verdient. Wenn ein Kopierer heutzutage etwas kopiert werden zuerst alle Dokumentvorlagen im Blatteinzug eingescannt, und - Multitasking sei dank - gleichzeitig x Kopien davon einfach ausgedruckt, sogar sortiert. Die Maschine ist dabei flüsterleise und bewegt sich keinen Milimeter. Gerade gestern wieder erlebt als ich 7 Seiten zu je 4 Exemplaren sortiert kopierte.
Wo sind die Zeiten hin als solche Kopierhöllenmaschinen noch jedes Blatt per Exemplar einzeln eingezogen und abgelichtet hat, das Ergebnis auf einer Fotowalze landete, diese mit Toner beladen wurde und der Kopierer das Ergebnis schlussendlich ausgespuckt hat? Und der Belichtungsbalken, synchron mit der Walze laufend, noch hin und herrasen musste, von "modernen" Schnellrückholsystemen so stark beschleunigt das der gesamte Kopierer dabei gewackelt hat. Wo sind die Zeiten hin in denen die Sortierungseinrichtungen aus 16+ Fächern bestanden, und für jedes Blatt jeweils um eins nach oben rückten, danach wieder nach unten rasten, und wieder Blatt für Blatt nach oben? Wo ist die Zeit hin wo elektromechanische Zählwerke und Zugangskontrollen unautorisiertes und uferloses Kopieren verhinderten, und nicht irgendwelche RFID Chips?
Damals - ja, damals in der "Guten Zeit" bedeutete es mindestens 20 Minuten Spass wenn man mehrseitige Protokolle für 15 Teilnehmer kopieren musste. Der Kopierer ratterte, wackelte, machte Geräusche, der Beleuchtungsbalken zeichnete Lichtspiele im Dunklen und man war froh, und sogar stolz, dass nach 300 maligem Einziehen das Original nicht durch einen Papierstau gefressen wurde (weshalb man ursprünglich bei großen Kopieraufträgen auch immer eine Probekopie und damit auch "Backupkopie" machte). Ja, damals - damals als wir noch in der Schule für den "Herrn Professor" kopierten... Damals als ich noch die Protokolle und Besetzungslisten im Theater für meine Tante kopierte. 15+ Seiten an 30+ Leute. Ja, ... damals konnte die Technik die Kinder noch begeistern, ihre Phantasie beflügeln...

Und heute? Heute in Zeiten von Festtintendruckern (klicky) und Scan-Print Kopierern höre ich nur ein leises "sssst", fertig sind die 28 Kopien :-(. Danke, nächstes Thema.
6.4.06 12:53


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